Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (auch zum Anschlag in Hanau)

Für den Ernstfall noch besser gerüstet – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Präsentation eines neuen hochmodernen Spezialfahrzeugs für die Bayerische Polizei: Durch Panzerung bei Terror- oder Amoklagen besonders geschützt!

Bei der Veranstaltung am 20. Februar 2020 nahm Herrmann in Friedberg bei Augsburg das erste von zwei besonders geschützten Spezialfahrzeugen für die Bayerische Polizei entgegen. Herrmann, der direkt von einer Telefon-Schaltkonferenz aller deutschen Innenminister kam, betonte, „dass uns der internationale Terrorismus, das extremistische Bestrebungen, die organisierte Kriminalität, die Cyberkriminalität, die allgemeine Kriminalität und vermehrt auch Natur- und technische Katastrophen vor ständig neue und auch anspruchsvolle Herausforderungen stellen.“

Herrmann: „Ich sage das gerade am heutigen Tag (…), der jetzt natürlich überschattet ist durch die grässliche Gewalttat gestern Abend in Hanau. (…) Wenn man sich bewusst macht, das nach gegenwärtigem Stand ein Einzeltäter – ein 43jähriger Deutscher – in Hanau 9 Personen in 2 Shisha-Bars erschossen hat, anschließend seine Mutter und dann sich selbst, das, nachdem was hier aufgefunden worden ist an Unterlagen, er wohl einerseits recht wirre Wahnvorstellungen von Weltverschwörung und dergleichen aber gleichzeitig auch massiv rassistische und ausländerfreindlichte Einstellungen zu Papier gebracht hat, [dann sieht man, dass] es insofern auf jeden Fall auch einen rechtsextremistischen Bezug gibt, auch wenn die genauen Hintergründe und Verzweigungen bis heute noch nicht absehbar sind.“

Ausschnitt (ca 8:30 Minuten) aus der Rede von Innenminister Joachim Herrmann:

Author: Michael Lucan